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1. Mai-Fahrradtour mit Besichtigung des Klosters Oberzell
Am 1. Mai hieß es für die Kolpingsfamilie wieder: Wir radeln! Um 9:15 Uhr traf sich eine Gruppe von 35 Personen, vom Kleinkind bis zum gereiften Alter, am Kindergarten Mühlweg zum Start der Fahrradtour. Wir fuhren Richtung Fahrental und sogleich ging es den Berg hinauf, um am Waldrand entlang nach Veitshöchheim zu gelangen. Vor der Abfahrt durch das herrliche Sendelbachtal sammelten wir uns noch einmal, damit auch keiner abgehängt wurde. So radelten wir bei herrlichem Sonnenschein vergnügt nach Oberzell. Dort angekommen erwarteten uns schon einige Senioren, die auf 4 Rädern (Auto) das Ziel erreichten; denn egal auf welche Weise man ans Ziel kommt, jeder ist willkommen und wird freudig in die Gruppe eingebunden. Im Innenhof des Klosters empfing uns Schwester Leander und startete ihre Führung um 10.30 Uhr vor der neu renovierten Klosterkapelle. Als wir Eintraten waren wir sehr erstaunt, wie herrlich diese Basilika innen restauriert wurde. Schwester Leander erzählte uns vieles über die Kirche, diese war z. B. nach der Säkularisation im Besitz der Fa. Koenig & Bauer und wurde da als Produktionsstätte genutzt. Jetzt beinhaltet die Kirche auch die Grabstätte und Figur von Mutter Antonia Werr. Nach wundersamer Vermehrung (wieder eine handvoll mehr an Personen) führte uns der Weg anschließend in den Balthasar-Neumann-Bau. Dort besichtigten wir das sehenswerte barocke Treppenhaus mit seinen Stuckdekorationen und barocken Figuren. Hinter dem Gebäude, gelangten wir in einen Garten, in dem ein seltener Tulpenblütenbaum stand. Danach ging es treppabwärts und Schwester Leander zeigte uns voller Stolz ihren liebevoll angelegten Kräutergarten. Dort endete die Führung und fand auf den angrenzenden Grünflächen mit Picknick, Unterhaltung und vielleicht auch einer Mittagsruhe ihren beieindruckenden Ausklang.
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